Kanzlei Recht und Marke

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3×3 Regeln für einen guten Markennamen

Ein neue Produktidee ist geboren, es kann losgehen. Allein – es fehlt noch der passende Name. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Es ist nicht einfach, einen wirklich guten Markennamen zu finden. Manchmal ist dieser gleich da – das ist perfekt. Manchmal gestaltet sich die Suche langwierig. Hierfür möchte ich Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, die Sie bei der Suche nach Ihrem Markennamen beherzigen sollten. Denn: damit ein Markenname wirklich „gut“ ist, muss er einige Kriterien erfüllen:

Der Name soll stark und einprägsam sein. Er soll Ihr Produkt bestmöglich widerspiegeln und unverwechselbar machen. Er soll positive Assoziationen wecken und möglichst einzigartig sein. Der Name sollte keine Kollisionen mit älteren Rechten hervorrufen und soll Ihnen möglichst viel Sicherheit und Handlungsspielraum bieten. Im späteren Verlauf sollte starke Marke korrekt benutzt und auch überwacht werden. Entdecken Sie später Verletzungen und Kopien Ihrer Marke, dann sollte diese Verwendung untersagt werden.

Daraus folgen hier nun die folgenden 3X3 REGELN FÜR EINE GUTE MARKE

Ein guter und starker Markenname ist:

  • sorgfältig recherchiert und bezogen auf Rechte Dritter möglichst abgesichert
  • einprägsam und individuell, gerne auch überraschend und freundlich
  • sprechend und lädt zu Gedankenausflügen ein

Ein guter und starker Markenname vermeidet:

  • Produktbeschreibungen (APPLE nicht für „Obstiges“, aber für Computer)
  • allzu gebräuchliche Begriffe (TEC, FIT, BIO)
  • Anpreisungen (SUPER, PLUS)

Eine gute und starke Marke wird:

  • überwacht und verteidigt
  • gepflegt
  • richtig benutzt